Beratrain Beratung und Training

Typische Beratungsanlässe

Anlass für eine Beratung sind zum einen ganz individuelle Fragen und Probleme, die Eltern und Erzieher von hochbegabten Kindern haben. Die Fragen beziehen sich
 
  • auf die Stärken und Schwächen im intellektuellen Potenzial
    Was kann mein Kind wirklich? Ist eine eher mathematisch-technische Berufsausrichtung angemessen? Tut sich mein Kind tatsächlich mit dem  Rechnen sehr schwer oder ist es nur zu faul und/oder zu unkonzentriert? Gibt es Hinweise für AD(H)S?
     
  • auf den aktuellen Leistungs- und Fertigkeitsstand
    Ist mein Kind tatsächlich überfordert oder haben die schlechten Schulleistungen  andere Gründe? Kann das Kind die verschiedenen Lernwege – Hören, Sehen... – gleichermaßen nutzen? Warum ist just in den letzten 3 Monaten ein solcher Leistungsabfall zu beobachten? Es ist paradox: mein Kind versagt bei sehr einfachen Rechenaufgaben, sehr schwierige werden dagegen hervorragend gelöst!
     
  • auf die Motivationsstruktur
    Stimmen die Interessenschwerpunkte  mit der Begabungsstruktur überein? Mein Kind ist durchgängig lustlos und passiv, was Schule angeht – was könnte es aktivieren? Ich habe folgende Zukunftspläne für mein Kind: Sind diese realisierbar? Wie kann ich mein Kind hinter dem Ofen hervorlocken? Hausaufgaben ziehen sich unendlich in die Länge - warum?
     
  • auf das Sozialverhalten
    Mein Kind reagiert höchst aggressiv. Mein Kind wird gemobbt. Mein Kind zieht sich komplett zurück und sitzt nur alleine vor seinem Computer. Mein Kind akzeptiert keine Grenzen, es gibt permanent Zank und Streit über Ordnung und Disziplin. Woran liegen die grossen Schwierigkeiten meines Kindes im Umgang mit Gleichaltrigen: soziale Blindheit oder übergrosse Sensibilität?

Beratungsanlass können zum anderen auch typische kritische Phasen in der (Schul-)Laufbahn des Kindes sein. Solche typischen kritischen Phasen beziehen sich auf

  • das allgemeine Schulkonzept: Ist  eine Waldorfschule oder Montessori für das Kind besser als die übliche Regelschule? Ist die Empfehlung, das Kind auf eine Son­der­schule zu schicken, für die kindliche Entwick­lung förderlich? Ist ein Internat die bessere Alternative?
     
  • die Überlegung, ob vorzeitig einschult werden soll
     
  • wie Langeweile/Schulverweigerung speziell in der 1. Schulklasse abgebaut werden kann: Warum hat das Kind, obwohl es sich so sehr auf die Schule gefreut hat, bereits in der 1. Klasse keine Lust mehr? Ist es unterfordert?
     
  • was bei Leistungsabfall/Verhaltensauffälligkeiten in der 2.- 3. Schulklasse zu tun ist: Was kann man machen, wenn das Kind nach  erfolgrei­chen 2-3 Jahren plötzlich  aggressiv reagiert, den Clown spielt, sich nicht mehr engagiert, Haus­auf­gaben verweigert, sich mehr und mehr zurückzieht?
     
  • welche weiterführende Schule nach der 4. Klasse optimal ist

  • wie einem Leistungsabfall - d.h. massive Konzentrationsschwierigkeiten und Män­gel in der Lernmethodik, „nichts geht mehr“ - begegnet werden kann, der häufig in der 6. Klasse auftritt
     
  • den weiteren Weg kurz vor Abschluss von Hauptschule/Realschule/Gymnasium: Beruf oder Studium? Ausbildungsrichtung? Welche Studienrichtung?