Beratrain Beratung und Training

Umgang mit Konflikten

Lieblingsirrtümer:
  • Nur ich habe recht und das muss der andere auch merken.
  • Man kann jeden Konflikt sachlich lösen.
  • Für jeden Konflikt gibt es (m)eine Lösung.
  • Wenn ich erst einmal gewonnen habe, bleibt mir der Gewinn sicher.
  • Wer mehr spricht, hat am Ende die meisten Punkte.
  • Verständnis für den Konfliktpartner ist der erste Schritt des Rückzuges.
  • Wenn überhaupt Spielregeln, dann nur zu meinen Gunsten.
  • Letztlich ist jeder Konflikt ein „kleiner Krieg“.
  • Wenn wir ein gutes Arbeitsklima haben, ha­ben wir irgendwann auch keine Konflikte mehr.
  • Wer einen Konflikt anspricht, muss auch eine(n) Lösung(sweg) anbieten.

Trainingsziel

Konflikte sind alltägliche Ereignisse über­all dort, wo Menschen beieinander sind bzw. miteinander arbeiten. Wir müssen mit Konflikten le­ben, d.h. sie ertragen und sie bewältigen. Konfliktpotenziale können dann positiv als Chance zur Veränderung genutzt werden, wenn konstruktiv mit ihnen umgegangen wird.
Die Verbesserung der Zusammenarbeit durch konstruktiven Umgang mit Konflikten ist das Trainingsziel.

Mögliche Zielgruppen

Ein Team (ein Bereich/eine Abteilung), in dem es knirscht, in dem es mehr Konflikte gibt als sonst in der Organisation üblich.
Mehrere Teams (Bereiche/Abteilungen), deren Kooperation nicht funktioniert, wobei Konflikte vordergründig möglicherweise gar nicht erkennbar sind.

Konstruktiver Umgang mit Konflikten heißt:

Konflikte erkennen (Eisbergprinzip der Konfliktwahrnehmung)

Konflikte beschreiben („ZDF“)

Konfliktanalyse (Konfliktarten, -verläufe)

Klärung des Sachverhalts und der unterschiedlichen Standpunkte

Entwicklung und Sammlung von Lösungen (typische Reaktionsmuster, das „Konflikt-Ei“)

Bewerten der Lösungsmöglichkeiten und Entscheidung (Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für konstruktive Lösungen)

Vereinbarung zur Realisierung

Ergebniskontrolle (Stand der Konfliktfähigkeit)